Detlef Heese

Osnabrück forscht

Forschungsbericht der Hochschule Osnabrück 2015

Eines der schönsten Projekte entstehen mit der Zusammenarbeit der Hochschule Osnabrück. Der aktuelle Forschungbericht ist zum Thema Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung.

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Ada Dorian für Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert

Schon in diesem Frühjahr hatte ich das Glück die Osnabrücker Autorin Ada Dorian im verzauberten Reinhardswald bei Kassel zu fotografieren. Heute wurde Ihre Nominierung für den Ingeborg-Bachmann-Preis bekannt gegeben.

Ada Dorian ist nominiert für den Ingeborg Bachmann Preis

Adenauers Villa in der Eifel

Nie fertig gestellt. Die Eifel-Villa von dem Bundeskanzler Adenauer

Nur schwer findet man heute im Kamerwald die Ruine einer Villa, die nie fertig gestellt wurde. Vor sechzig Jahren stellte der ehemalige Vorstandsvorsitzende der AEG, Spennrath, einen Bauantrag für eine 600 Quadratmeter große Villa, abgelegen bei Duppach in der Eifel. Auf dem großen Plateau-Areal zwischen Gerolstein, Prüm und Stadtkyll sollte ein moderner Bau entstehen. Doch schon im Winter 1955/56 wurde das Bauvorhaben eingestellt. Warum? Die Presse hatte Wind von dem  Projektvorhaben bekommen und der Architekt Mathow hatte zugegeben, dass die AEG-Villa eigentlich ein Geschenk für den Kanzler Konrad Adenauer sein sollte. Niemand kann heute mit Sicherheit sagen ob oder in welchem Umfang der Kanzler von diesem Geschenk gewusst hat.

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Herzlichen Glückwunsch

Tim lebt bei Familie Simone Guido in Quakenbrück. Melisse (schwarze Haare) und Naomi (rotes Oberteil) (© Detlef Heese 0171 6757111 oder 0541 44011200, detlef@hee.se, www.hee.se ... Bildnutzung nur mit Autorenhinweis und nur im Zusammenhang mit der NordWestBahn. Weiter Nutzung nur nach Absprache!

Heute wird er volljährig: Tim – den es einheitlich gar nicht geben sollte. Nachdem seine Mutter in der Schwangerschaft von Tims Behinderung erfahren hat entschied sie sich ihr Kind abtreiben zu lassen. Tim überlebte aber die Spätabtreibung und wird als das „Oldenburger Bady“ berühmt. Familie Guido nahm Tim bei sich in Quakenbrück auf.

Vor zehn Jahren war ich schon mal bei Tim. Deshalb war es wunderschön zu sehen wie sich Tim entwickelt hat. Dem jungen Mann wachsen Bartstoppel und liebt immer noch seine Frisbeescheibe. Mit ihm kann man jetzt über Gesten kommunizieren. Mittlerweile hat Tim neben seinen Geschwistern der Familie Guido noch zwei weitere Schwestern mit Down-Syndrom: Melissa und Naomie. Sie gehen so wunderbar mit Tim um.

Die Guidos haben aktuell ein wunderbares Buch „Tim lebt!“ veröffentlicht. Ich hoffe, dass Tim weiterhin soviel Liebe von seinen Pflegeeltern und seinen Geschwistern erfahren wird.

Herzlichen Glückwunsch Tim!

 

Das volle Klangerlebnis

Jens Schröer leitet die Bläserphilharmonie Osnabrück

„Wir proben am Samstag – kommen sie doch dann vorbei“. So einfach war die Terminabsprache der Bläserphilharmonie Osnabrück. Selten wird man mit so wunderbaren Klängen begrüßt, die durch Mark und Bein gehen. Für die Öffentlichkeitsarbeit des Orchester ist eine wundervolle Serie an Porträts entstanden, die mittlerweile Verwendung auf Plakaten und auf der Webseite  finden. Schade, dass ich neben der Liebe zur Kamera nie ein Instrument gelernt haben. In diesem Ensemble würde ich gerne mitspielen. Hier geht es zur Galerie der Musiker.

 

Panoramafreiheit ade?

Fotos vor dem WordCamp Europe 2015 in Sevilla.

Endlich kommt die Diskussion in der Öffentlichkeit an: Die Panoramafreiheit ist in Gefahr!

Das europäische Parlament denkt über eine Überarbeitung des EU-Urhebergesetzes nach – und das in eine gefährliche Art und Weise. Denn die Vorlage würde ein Fotografieren im öffentlich Raum quasi unmöglich machen, denn für jedes Objekt welches vielleicht auch zufällig auf einen Foto im öffentlich Raum gemacht wird, bräuchte bei gewerblicher Nutzung eine Nutzungsfreigabe der Künstler oder Architekten.

Ein Artikel der Fotografenverbandes FREELENS beschreibt die Auswirkungen auf die dokumentarische Fotografie.

Ich bin zur Zeit in Sevilla bei WordCamp Europe. Nachts habe ich eine kleine Bildstrecke vom Straßenleben gemacht. Diese dürfte ich nach der EU-Novelle nicht mehr veröffentlichen. Schade wenn die Generationen nach uns nicht mehr das öffentliche Leben nach 2015 nicht mehr in Bildern betrachten könnten.

Bitte unterstützt diese Petition.

Zum ersten mal vorne stehen

Foodblogs mit WordPress

Seit Jahren beschäftige ich mich neben der Fotografie und der Grafik auch mit WordPress. Vor vier Jahren besuchte ich zum ersten mal das deutsche WordCamp in Berlin. Seit diesem Zeitpunkt bin ich begeistert von der WordPress-Community die hinter diesem CMS-System steht. Zusammen mit Daniel Hüsken und Tobias Lambrecht haben wir das WordPress-Meetup Osnabrück-Münster–Emsland gegründet.

Viel von der Community bekommen

Durch den Austausch und Unterstützung die man von anderen WordPress-Fans bekommt fühlt man sich getragen. In diesem Jahr möchte ich der Community oder zumindest den Anfängern gerne etwas mit meiner Session zurückgeben. Mich haben viele Vorträge inspiriert und auch geerdet es einfach zu machen.

Seit gut einem Jahr berate und unterstütze ich zwei Foodblogs, die mit WordPress realisiert worden sind. Ich bin ganz begeistert von der engagierten Foodbloggerszene. Deshalb berichte ich auf einer Session auf dem WordCamp in Köln gerne über Erfahrungen beim Aufbau und beim Betrieb der WordPress-Seiten.

Winterliche Vorfreude

Lint-Triebwagen der NordWestBahn im SchneeMittlerweile ist es recht kalt geworden und man dreht die Heizung noch ein kleines wenig mehr auf. Aber es passt zu Winter- und Weihnachststimmung, die sich langsam einstellen kann. An ein klaren Wintertag von fünf Jahren nach einer Schneefront fotografierte ich einen NordWestBahn-Triebwagen auf seiner Fahrt nach Osnabrück. Für eine Winterliche Stimmung braucht man solche Fotos – wie heute als die NordWestBahn mit einem kleinen Online-Gewinnspiel beginnt.

Guten Noten

Mit großer Freude habe ich heute die Evaluation von der Fachhochschule bekommen. Mit Meike Hohenbrink von elbfeder habe das Blockwochenseminar „Presse- und Medienarbeit: Wie man sich und seine Themen optimal in Szene setzt“ – Wie findet man Gehör mit seinen Themen? gestaltet. Wir sind ganz begeistert von der Rückmeldung der Studenten.

Evaluation Seminar Hochschule Osnabrück

24 Jahre später

Meike Hohenbrink und Detlef Heese, Dozenten an der Hochschule Osnabrück, Blockwoche

Mal wieder an der Hochschule

Schon während meines Studiums der Fotografie an der FH Dortmund hatte ich immer den Wunsch später einmal selber mit Studenten zu arbeiten. Im Frühjahr wurde mir angeboten als Dozent eine Blockwoche zu übernehmen. Zeitgleich traf ich in Hamburg meine „alte” Kollegin Meike Hohenbrink. Wir hatten zusammen bei der Neuen Osnabrücker Zeitung gearbeitet. Ich erzählte Ihr von meiner Anfrage – daraus entstand die Idee gemeinsam ein Blockseminar zu gestallten. Sie macht den textlichen Teil und ich den visuellen Part mit Fotografie.

Diese Woche war es nun soweit: 24 Jahre nach meinem Studienbeginn stand ich nun auf der anderen Seite und konnte mein Wissen und meine Erfahrungen vermitteln. Wir gestalteten die Woche zum Thema: „Presse- und Medienarbeit: Wie man sich und seine Themen optimal in Szene setzt“ – Wie findet man Gehör mit seinen Themen? Was ist die Botschaft? Wie arbeiten Redaktionen? Wie sieht eine gutes Pressefoto aus? Wie entwickelt man eine Bildidee zum Thema?

Nach den fünf Tagen mit den zwanzig Teilnehmern der Blockwoche waren wir heute recht Stolz auf die Präsentationen „unsere” Studenten. Sie haben fiktive Themen mit Presseeinladung, Pressemitteilung, mögliche Pressebilder vorbereitet. Schön für uns war das Feedback der Studierenden auf unsere Blockwoche.

 

Keine Angst vor dem Zahnarzt

Zur Ihr geht niemand gerne – das kann ich nicht behaupten. Die sympathische Zahnärztin Nicole Blumendeller übernimmt zum Januar 2015 die Praxis einer Kollegin in Bad Iburg. Gerne bin ich zu ihr zum Fotografieren gefahren und habe mich auf den Behandlungsstuhl gesetzt. Die kleine Ankündigungswebseite für die diese Foto entstanden ist ist heute online gegangen.

Ella, Jonny und Benny

Ein mir bekanntes Gefühl: Die Technik ist upgedated, der Kaffeeduft kommt auf der Küche. Es ist wir immer – nach dem ganzen Systemkram kann man sich um Inhalte kümmern. In dieser Woche erschien die WordPress-Version 4.0. Das ist bei dem CMS-System nichts außergewöhnliches, denn 4.0 ist nur die Versionsnummer zwischen 3.9 und 4.1. Seit 2007 beschäftige ich mir ernsthaft mit WordPress. Einige Jahre länger höre ich auch Jazz. Matt Mullenweg hat auch einen Hang zum Jazz und hat den WordPress-Versionen immer Code-Namen gegeben. So lernte ich über die Zeit durch Mullenweg mehr über Dexter Gordin, Chet Baker, George Gershwin oder Count Basie kennen.

Es begann bei mir mit Ella. Heute kann ich mit also mal mit 4.0 Benny Goldmann beschäftigen.

 

Antike Latschen und Bastardblumen

Durch die Orchideenausstellung im Museum am Schölerlberg bin ich ein Fan der tollen Formen von Orchideen geworden. Hasegold hat den grafischen Auftritt für alle Medien der Ausstellung gestaltet. Wir sind zu Orchideenzüchtern gefahren und haben schweißtreibend in Gewächshäusern nach der Vielfalt dieser Blumen gesucht. Aktuell gibt es eine Postkartenserie zur Ausstellung. Und der antike Frauenschuh sieht schon klasse aus.

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Zwischen Festzelten und Fahrgeschäften

Heute startet in Vechta das größte Volksfest Norddeutschlands. In den kommenden sechs Tagen hält die Nordwestbahn direkt aus dem Festgelände des Stoppelmarktes.
Hier ist eines meiner Lieblingsbilder, welches ich für das Osnabrücker Bahnunternehmen gemacht habe: Ein Triebfahrzeug der NWB mitten auf dem Rummelplatz.

Bibel in leichter Sprache

Ich mag Begegnungen – vor allem mit solch außergewöhnlichen Menschen wie Schwester Paulis Mels. Für die Zeitschrift Publik Forum war ich in der letzten Woche bei der bescheidenen Franziskanerin im emsländischen Thuine. Was sie sich vorgenommen hat, ist ein außergewöhnliches Projekt: Sie übersetzt die Sonntagsevangelien in leichte Sprache – für Menschen mit Behinderung ist das eine große Hilfe dem Vorgetragenen zu folgen. Aktuell finden sich Ihre Übersetzungen online unter bibelwerk.de. Ihr großes Ziel ist es die Bibel in leichter Sprache komplett zu übersetzen.

D-Day – Ein zweifaches Jubiläum

Am kommenden Freitag dem 6. Juni jährt sich zum siebzigsten mal die Landung der Alliierten in der Normandie. Am sogenannten „D-Day oder „le jour J“ versuchten amerikanische, britische, kanadische, australische Truppen die deutschen Stellungen zu überwinden und drangen mit rund 330.000 Soldaten mit den Landtruppen am Utah und Omaha Beach vor. Die ersten Luftlandetruppen „AirBorne“ landeten im Hinterland.

Vor zwanzig Jahren fuhr ich mit meinem Kommilitonen Holger Krull zum Jubiläum der Invasion nach Frankreich. Uns war klar, dass das 50. Jubiläum das letzte sein wird an dem auch Zeitzeugen kommen können. Wir trafen in Caen, Sainte-Mère-Église und Bayeux die alten Veteranen. Für mich waren die Tage sehr bewegend. Auch der Besuch der Soldatenfriedhöfe. Auf dem größten „La Campe“ liegen mehr als 21.000 gefallene deutsche Soldaten.

Mit dem D-Day wurde das Ende des dritten Reiches eingeläutet – mit der Kapitulation Deutschlands rund elf Monate später endete der zweite Weltkrieg. Das bleibende Gefühl für mich wahr, was diese Männer damals auf sich genommen haben um das Hitler-Regime zu beenden. Viele ließen ihr Leben. Wie würde Europa heute aussehen wenn diese Aktion nicht geglückt wäre?

1998 verfilmte Steven Spielberg „Der Soldat James Ryan„. Gerade der Beginn des Filmes zeigt den heftigen Kampf um jeden Meter des Küstenabschnittes.

Hier geht es zur kleinen Galerie.

Galerie

D-Day 1994